Kurzzeitkennzeichen gelten max. 6 Tage und nur für Probe- und Überführungsfahrten im Inland. Sie dürfen grundsätzlich nur innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland verwendet werden.
Sollte das Fahrzeug keine gültige Hauptuntersuchung haben, kann ein Kurzzeitkennzeichen beantragt werden, mit dem Vermerk im Fahrzeugschein, dass Fahrten nur zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle im Zulassungsbezirk und zurück oder einem angrenzenden Bezirk und zurück durchgeführt werden. Nur bei bestandener Hauptuntersuchung ist eine Weiterfahrt möglich.
Sollte das Fahrzeug keinem genehmigten Typ entsprechen bzw. wurde keine Einzelgenehmigung erteilt, kann ein Kurzzeitkennzeichen beantragt werden, mit dem Vermerk im Fahrzeugschein, dass Fahrten nur zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle im Zulassungsbezirk oder einem angrenzenden Bezirk und zurück durchgeführt werden.
Der Ablaufzeitpunkt wird auf dem Kennzeichen in einem gelben Feld am rechten Rand und im Fahrzeugschein vermerkt. Die Kennzeichen und der Fahrzeugschein brauchen nach Ablauf des Gültigkeitszeitraums nicht zurückgegeben werden. Sie verlieren nach Ablauf der Frist ihre Gültigkeit.
